2. Juli 2020

Selbstversorgung unterstützt mit Gartensystem

Organisierte Abläufe erleichtern den zeitlichen Aufwand im Gartensystem

System-Pflege als Daueraufgabe in der begrünten Umgebung

Gartensystem: Vom Regenwasser bis zum elektrischen Strom im Gartensystem

In unserem Gartensystem gibt es mehr als die Pflege der Nutzpflanzen. Angefangen von einer Begleitbegrünung, über die Dünger-herstellung bis hin zur Energiegewinnung sind weitere System zu überwachen.

Wöchentliche Unkrautbekämpfung

Diese «mechanische Unkrautbeseitigung» gehört zur wöchentlichen Pflicht eines Hobygärtners. Nur wer sein Unkraut kontinuierlich überwacht und eliminiert, schafft gute Wachstumsbedingungen für seine Nutzpflanzen und kann gegebenenfalls mit seinen Beobachtungen sofort eingreifen bei Blattlausbefall oder Schneckenangriffen seiner Nutzpflanzen.

Garten-Kompost zur periodischen Düngung seiner Nutzpflanzen

In einem Garten fällt dauernd Grünmasse an. Es ist aber eine Dummheit diese der Grünabfuhr mitzugeben und wieder teure Dünger zu kaufen; vielmehr ist eine Kompostierung/ Fermentierung der wertvollen organischen Substanz angezeigt. Dabei ist auf den Fäulnisprozess zu achten, der bei der Gewinnung wertvoller organischer Dünger vermieden werden sollte. Es braucht Geduld bei der Herstellung, aber es lohnt sich, portionenweise den Pflanzflächen etwas vom selbsthergestellten Substrat abgeben zu können. Die Beetoberfläche sollte nie unbedeckt sein; eine Mulchgabe als Minium hilft den Bodenlebewesen zu existieren.

Hochbeete – nicht nur zur Rückenschonung

Hochbeete sind eine geniale Erfindung. Sie schonen den Rücken und bringen uns die Pflanzen noch näher zu Gesicht. Bei einem richtigen Aufbau, ist das Wachstum unglaublich. Doch, wo viel wächst, muss auch viel zugeführt werden. Der Boden wird nur damit humusreicher und die Vererdung läuft.  Als grosse Herausforderung darf sicher der permanente Wassernachschub angesehen werden. Das Wasserhaltevermögen des Hochbeet-Bodens ist eben sehr gering. Es empfiehlt sich, Pflanzen in Hochbeete zu nehmen, die viel (Ernte) Arbeit geben. Schnitt- und Nüsslisalat sind nur zwei Beispiele.

Gartensystem:Nüsslisalat in Kombination mit Zwiebeln im Hochbeet während des Winters.

Rasenmanagement im Gartensystem

Damit ein Rasen dicht wird und weniger von Unkrautsamen neu besiedelt werden kann, ist eine häufige Schnittnutzung notwendig. Hier hilft ein Rasenroboter ungeheuer viel. Es gibt so zwar keinen Rasenschnitt für den Kompost, weil das Schnittgut immer wieder direkt beim Mähen auf den Pflanzboden fällt, aber es zeitsparend und einfacher.

Dachwasser in Regenwassertonne

Das Wasser vom Himmel kann am besten über das Dach aufgefangen werden. Möglichst grosse Wasserbehälter sorgen dann bei einer langen niederschlagsfreien Zeit, dass die Pflanzen nicht verdorren müssen. Regenwasser hat insofern auch bei all jenen Pflanzen einen Vorteil, die einen sauren Boden mögen wie Heidelbeeren.

Solaranlage für den eigenen Strom

Ein grosses Dach kann heute gut für die eigene Versorgung mit elektrischem Strom genutzt werden. So sorgt bis jetzt eine 17. 6 KW Solaranlage mit Einspeisemöglichkeit, dass wir unser Einfamilienhaus mit Strom versorgen können. Noch fehlt eine Batterienlösung für einen noch höheren Selbstversorgungsgrad. Bei uns laufen heute die elektrischen Geräte eher während des Tages, um den «frisch» produzierten Strom gleich zu verbrauchen. Im Prinzip reicht die Produktion an elektrischen Strom für vier Einfamilienhäuser.  

Kleintierhaltung als Eiweisslieferant

Mit zwei Hühner versorgen wir unsere Kleinfamilie täglich mit frischen Eiern. Die letzten beiden Hühner haben es während 26 Monaten geschafft ohne Mauser permanent zu legen.

Eine auf drei Rassen aufgebaute Kaninchenschar sorgt dafür, dass sich viele Kinder über den Kauf an Jungtieren der Kleinrassen erfreuen dürfen. Grossrassen dienen der Fleischproduktion und ein gut bekannter Metzger fertigt aus dem Rohstoff Fleisch, Gehacktes, Geschnetzeltes, weisse Bratwürste, Rauchwürste und selbst Salami. Bei Eigenschlachtungen gibt es Braten und manchmal auch Pfeffer.

In diesem Zusammenhang weisen wir auf zwei weitere Ebooks hin; nämlich jene beide über die Haltung von Kaninchen und Geflügel.

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