1.Tipp: Alter und Abstammung checken

Die Fruchtbarkeit ist erblich; das heisst, wenn die Mutter bereits Schwierigkeiten hatte, trächtig zu werden, dann sind es die Nachkommen auch eher. Es gilt, keine Häsinnen zu decken, die nicht vier Monate alt sind. Idealalter ist acht Monate. Zu alt werdende Häsinnen sind gefährdet, Gebärschwierigkeiten zu zeigen.

2.Tipp: Ueberprüfen der Geschlechtsteile

Vor jeder Paarung sind die Geschlechtsteile beider Partner anzuschauen. Bei einer hitzigen Häsin sind die Geschlechtsteile gerötet und gut durchblutet. Ist Ausfluss festzustellen, so ist eine tierärztliche Konsultation empfohlen. Der Rammler kann ebenfalls ein Uebeträger von Geschlechtskrankheiten sein und ist deshalb vor dem Geschlechtsakt ebenfalls zu überprüfen.

3. Tipp: Kraftfutterreduktion und/oder Futterumstellung

Häufig kann eine Futterreduktion die Brunst fördern. So gibt es die Variante, das Kraftfutter vollständig während einigen Tagen wegzulassen und anschliessend wieder die normale Menge zu dosieren.
Um etwas Unruhe in den weiblichen Stoffwechsel zu bringen, sind Futterumstellungen anzutreffen. Die Hitze der Zibben wird damit bewusst angetrieben.

4. Tipp: Heissmacher Hafer

Hafer ist in der Futtermittelindustrie bekannt als „Aktivator“; vor allem im Einsatz bei Pferden. In der Kaninchenfütterung können durchaus Verbesserungen bei der Fruchtbarkeit festgestellt werden.
Gerste soll ebenso Verbesserungen bringen. Eigene Erfahrungen hierzu gibt es aber nicht.

5. Tipp: Vitaminstoss

Eine zusätzlich Gabe an Vitaminen ist ebenfalls empfehlenswert. Die im Dürrfutter enthaltenen Vitamine bauen sich beispielsweise mit der Lagerung über den Winter ab. Und offen gesagt, geht es nicht allein die Deckbereitschaft der Häsin zu fördern, sondern auch um eine hohe Befruchtungsrate der Eier zu erreichen.

6. Tipp: Gemüse wie Sellerie

Die Zufütterung im Winter trägt dazu bei, das Futterangebot auszuweiten. Karotten-Rüstabfälle oder Salate in kleinen Portionen werden immer gerne gefressen. Ein Gemüse, das immer zuoberst auf der Liste steht, ist die Sellerie.
In meinem Tierbestand arbeite ich immer mit den Rüstabfällen der Sellerie.

7. Tipp: Stalltausch mit Häsinnen oder noch besser mit Rammlern

Mit einem Abteiltausch von Rammlern und Häsinnen will die Züchterschaft eine Stresssituation schaffen, die eine Hitze auslösen soll. Hierzu zu erwähnen sind die Pheromone, die im Zusammenhang mit der Fortpflanzung im Sexualbereich immer eine Rolle spielen.

8. Tipp: Freilaufgehege sorgt für Bewegung

Etwas Bewegung auch im Winter ist alleweil gut für die Tiere. Egal ob der Boden gefroren ist, die Kaninchen haben ihren Spass.

9. Tipp: Mehr Licht in den Stall

Eine künstliche Verlängerung mit Licht sorgt für erwachen des Geschlechtstriebes. Eine Verlängerung des Lichtes auf 12 Stunden pro Tag kann sicher etwas zu Verbesserung der Geschlechtsaktivität beitragen. Achten Sie darauf, dass Sie kein Flackerlicht installieren.

10. Tipp: Mehr Wärme sorgt für Frühlingserwachen

Bei einer eisigen Kälte stellt der Stoffwechsel der Kaninchen erst einmal auf Erhaltung des eigenen Lebens um. Geschützte und vielleicht sogar etwas geheizte Räume symbolisieren das Frühlingserwachen und damit auch die Fortpflanzung der Kaninchenart.

11.Tipp: Mondkalender

Wenn du den aktuellen Mondkalender aus dem Internet konsultierst, was viele Züchter machen, kann die Paarung erfolgreich verlaufen.

12.Tipp: Geduld ist ebenfalls Natur

Wir sind uns nicht mehr gewohnt, der Natur die Zeit für den richtigen Moment zu geben. Denken wir daran, die Natur hat ein Bedürfnis sich fortpflanzen zu können und das lässt dich sicher zuversichtlich stimmen…

Das Vorsorgepaket rundum um die Paarung

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  • DSC_0015: Heinz Schmid

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